Liga

Jubiläum

Liga würdigt Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren

Die Freie Wohlfahrtspflege in Sachsen (Liga) hat die Arbeit der Sächsischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren (SLS) gewürdigt. Sie habe für Suchtkranke große Bedeutung, betonte Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich. mehr

Fachaustausch

„Menschen stärken Menschen“: Patenschaftsprogramm braucht Verbesserungen

Fachaustausch Patenschaften

Fachaustausch Patenschaften

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat am 19. Januar 2016 das Programm „Menschen stärken Menschen“ zur Integration von Flüchtlingen vorgestellt. Sächsische Trägerverbände haben jetzt in Dresden eine erste Bilanz gezogen. mehr

Aktuell

Erster Advent: Caritas-Kollekte für Osteuropa

Barnaul

Barnaul

Am kommenden ersten Adventssonntag wird in den katholischen Pfarrgemeinden des Bistums die traditionelle Caritas-Kollekte gehalten. Der Erlös ist für soziale Projekte in Osteuropa bestimmt. mehr


Jubiläum

Caritas im Bistum Litoměřice feierte 25-jähriges Bestehen

Leitmeritz

Leitmeritz

Ihr 25-jähriges Jubiläum hat am 4. November die Caritas im Bistum Litoměřice (Leitmeritz, Tschechien) gefeiert. Sie ist internationale Partnerin des Caritasverbandes für das Bistum Dresden-Meißen. mehr

Pilgerreise

Heiliges Jahr: Leipziger Wohnungslose fahren zum Papst

Jahr der Barmherzigkeit quer

Jahr der Barmherzigkeit quer

Zum Abschluss des „Heiligen Jahres der Barmherzigkeit“ hat Papst Franziskus 6.000 wohnungslose Menschen vom 11. bis 13. November zu einer Wallfahrt nach Rom eingeladen. Mit dabei ist auch eine Gruppe von 12 Frauen und Männern der „Leipziger Oase“, der ökumenischen Kontaktstube für wohnungslose Menschen. mehr

Berufe mit Zukunft - die Caritas als Dienstgeber

Menschlichkeit pflegen - Altenpfleger/in

Altenpfleger/-in

Die Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger dauert drei Jahre. Entsprechend der Anforderungen werden neben der Fertigkeit zur Pflege auch rechtliche und betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen, Grundlagen des Qualitätsmanagements und Gesprächsführung vermittelt. Es geht darum zu lernen und wahrzunehmen, was für die Pflegebedürftigen gut ist, in welchem Umfang und mit welchen Methoden sie zu einer aktiven Lebensgestaltung fähig sind. 

weitere Informationen und Adressen:

http://www.caritas-soziale-berufe.de/8249.html

Beim Gesundwerden helfen - Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Krankenpfleger/-in

Verbände anlegen, Medikamente verabreichen, Körperpflege, Patientenkarte, Aufzeichnungen von medizinischen Geräten kontrollieren. Die täglichen Aufgaben eines Krankenpflegers lassen sich rein äußerlich leicht erfassen. Doch es steckt mehr dahinter: "Die Menschen beim Gesundwerden begleiten", so beschreibt eine gestandene Krankenschwester ihren Alltag. Den Patienten in Krankheit beistehen und deren Leid aushalten, auch das kommt hinzu. Immer wichtiger wird auch der Aspekt der Gesundheitsvorsorge. Und das nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch schon bei Kindern.

Begleitung ist das Stichwort: Anders als die Ärzte verbringen sie viel Zeit im direkten Kontakt mit den Patienten. Sie erfahren von den Ängsten, Schmerzen und Hoffnungen, erleben Niederlagen, ganz oft aber auch die Erfolge im Kampf gegen Krankheiten. Sie sind Ansprechpartner und Vertrauenspersonen.

Pflege bedeutet darüber hinaus vor allem Professionalität. Krankenpfleger(innen) haben eine hohe Verantwortung: Sei es bei der Verabreichung von Medikamenten, bei der Entscheidung, wann der Arzt zu holen ist, oder bei der Begleitung eines Pflegeschülers. Sie tragen mit Verantwortung für viele Menschenleben. Drei Jahre dauert die Ausbildung und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. 

Die möglichen Einsatzgebiete eines Krankenpflegers sind vielfältig: Neben den klassischen Krankenhäusern, den Ambulanzen und Arztpraxen mit ihren zahlreichen Fachgebieten gibt es noch die Sozialstationen, bei denen die Pflege zu Hause übernommen wird und die Altenpflegeheime. Aber auch in der Sterbebegleitung sind gut ausgebildete Fachleute unverzichtbar.

Ausbildungsstätten in der Region Ost:

Krankenpflegeschule am St. Joseph-Stift in Dresden

Krankenpflegeschule am St. Elisabeth-Krankenhaus in Leipzig

Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Halle gGmbH 
am St. Elisabeth-Krankenhaus in Halle

weitere Informationen und Adressen (u. a. von Berlin und Eisenach) finden sie unter:

http://www.caritas-soziale-berufe.de/8263.html

Von der Pike auf - Sozialassistent/in

Sozialassistent/in

Bei der Ausbildung zum Sozialassistenten bzw. zur Sozialassistentin handelt es sich um eine berufsqualifizierende Erstausbildung. Sozialassistentinnen/Sozialassistenten verfügen über Basiskompetenzen, die sie befähigen, in pflegerischen, sozialpädagogischen und hauswirtschaftlichen Arbeitsfeldern unterstützend tätig zu werden. Daraus ergeben sich Einsatzmöglichkeiten in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie in Familien und Einzelpersonenhaushalten, z. B. in Krankenhäusern, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Alten- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, aber auch in Privathaushalten. Dabei unterstützen sie die jeweiligen Fachkräfte der Einrichtungen und können die ihnen übertragenen Aufgaben des Alltags selbstständig übernehmen. Sozialassistentinnen/ Sozialassistenten führen pflegerische, sozialpädagogische und hauswirtschaftliche Dienstleistungen aus.

Ausbildungsstätte des Diözesancaritasverbandes:

Caritas-Schulzentrum Bautzen

Zwischen Schnürsenkelbinden und Zuckertüte - Erzieher/in

Erzieher/- in

Vertrauensperson, Helferin, Pädagogin - dies alles und noch viel mehr ist eine Erzieher(in) für ihre Schützlinge. In einem wichtigen Lebensabschnitt sind die Frauen und Männer einen Großteil des Tages für die Kinder da, um die verschiedensten Charaktere in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu begleiten. Mit der Förderung der sozialen Kompetenzen der Kinder, der Vermittlung von Werten und der Hinführung der Kinder zum Schulanfang ist den Erzieher(inne)n eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe übertragen. Immerhin nutzen mehr als zwei Drittel aller Eltern die Möglichkeit, ihre Sprösslinge tagsüber in einer Kindertageseinrichtung betreuen zu lassen.

Die Vielfalt der Aufgaben und die hohe Verantwortung bringen es mit sich, dass Fachlichkeit und Professionalität unabdingbar sind. Drei Jahre dauert die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher(in) inklusive Praktikum. Sie werden unter anderem geschult in Psychologie, Pädagogik, Praxis- und Methodenlehre, Soziologie und Heilpädagogik, an christlichen Ausbildungsstätten außerdem auch in Religionspädagogik. In ihrem Alltag müssen sich die Erzieher(innen) auf die verschiedensten Bedürfnisse und Erwartungen einstellen: Kinder brauchen Geborgenheit, Möglichkeiten zum Rückzug, Zeit zum Träumen, Entdecken und Ausprobieren, Spielen und Toben.

Und sie werden auch gefordert und gefördert, eben "erzogen": zur Rücksichtnahme und zum Miteinander, in der Entwicklung ihrer Sprach- und Denkfähigkeit. Auch motorische Fertigkeiten, kreatives Gestalten und die Fähigkeit, die eigenen Interessen auszudrücken, werden hier eingeübt.

In vielen sächsischen Kindertagesstätten sind Kinder verschiedener Altersgruppen: Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder werden hier individuell nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen betreut. In einigen Einrichtungen werden auch Plätze für Kinder mit Behinderungen (Integrativplätze) angeboten, die nochmals einer ganz eigenen Betreuung und Pflege bedürfen. Dies alles fordert die Erzieher(innen). Denn sowohl Kinder als auch Eltern haben hohe Erwartungen an sie. Ausbildungsstätte des Diözesancaritasverbandes:

Ausbildungsstätte des Diözesancaritasverbandes:

Caritas-Schulzentrum Bautzen

weitere Informationen und Adressen:

http://www.caritas-soziale-berufe.de/8254.html

Stark für Generationgerechtigkeit