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Stand: 08.11.2017

Zukunft der Pflege

Der Pflegeberuf ist auch ein Geschenk

Pflege in Deutschland... und wer pflegt uns? Zur Zukunft der Pflege sprachen: Regina Kraushaar, Bereichsleiterin Pflegesicherung und Prävention im Bundesgesundheitsministerium, der Leiter des Altenpflegeheimes St. Ludmila in Crostwitz, Wendelin Bresan, sowie Hanno Heil, Vorsitzender des Verbandes der Katholischen Altenhilfe Deutschlands, miteinander.Foto: Andreas Schuppert

Es mache heute keinen Sinn, so Heil, bestimmte Pflegeberufe zu verorten, wenn sich die Ausbildungsinhalte zu 80 Prozent ähnelten. Wenn die Zukunft der Pflege gesichert werden solle, brauche es eine Vereinheitlichung, die aber Spezialisierung möglich mache.

Der Heimleiter des Altenpflegeheimes St. Ludmila in Crostwitz sprach sich deutlich für eine positivere Bewertung der Pflegeberufe in der Gesellschaft aus. Es sei nicht so, dass die Pflegekräfte nur am "Limit" und unter Belastungen arbeiteten. "Menschen, die in der Pflege arbeite,  bekommen auch etwas zurück und werden oft selbst beschenkt." Dennoch bräuchten die Pflegeberufe eine größere Wertschätzung in der Gesellschaft.

Deshalb gelte es "Pflegekräfte zu hüten wie einen Schatz", betonte die Bereichsleiterin Pflege und Gesundheit im Bunsgesundheitsgesundheitsministerium, Regina Kraushaar. Dazu gehöre auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Pflegeberufen.