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Wer Wohlfahrtsmarken kauft, hat nicht nur eine besondere Briefmarke für seine Post oder seine Sammlung erstanden. Mit Wohlfahrtsmarken
wird gleichzeitig die Arbeit der Wohlfahrtsverbände unterstützt. Zu den Postwerten von 45 Cent, 55 Cent und 1,45 EUR kommen
Zuschläge von 20, 25, bzw. 55 Cent, die der sozialen Arbeit von Caritas, Diakonie und den anderen Wohlfahrtsverbänden zufließen. Vor 61 Jahren gingen in der Bundesdruckerei in Berlin die ersten Wohlfahrtsmarken im Nachkriegsdeutschland in Druck. Die Sonderbriefmarken
mit Spendenzuschlag sollten helfen, die Arbeit der nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zugelassenen Wohlfahrtsverbände in Deutschland
zu unterstützen.Ein Engagement, das inzwischen dafür gesorgt hat, dass die Deutschen seit 1949 rund 600 Millionen Euro spendeten.
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