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Rückblick: Die Pastorale brachte engagierte Menschen zusammen
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18. Oktober 2009. Die schlechte Nachricht zuerst: Die Teilnehmerzahl der Pastorale hielt sich in Grenzen. Die fast 100 Workshops
hätten noch den einen oder anderen Besucher mehr vertragen können. Die Gründe dafür mögen unterschiedlich gewesen sein: das
schlechte Wetter, Herbstferien, aber auch mangelndes Interesse. Es ist in den Gemeinden möglicherweise noch zu wenig im Blick,
dass sich Kirche stärker in der Öffentlichkeit engagieren muss, um wahrgenommen zu werden. Aber die gute Nachricht: Für diejenigen,
die da waren, war die Pastorale das, was sie sein sollte: Ideenbörse für die Arbeit in den Gemeinden und Verbänden, Austausch
und Begegnung, ein Fest des Glaubens. Veranstaltungen wie die Pastorale sind nötig, um Kirche neu zu beleben. Vor den Organisatoren
kann man nur den Hut ziehen und ihnen sagen: Weiter so. Andreas Schuppert
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Caritasdirektor Mitzscherlich: Pastorale fortsetzen
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| Die Diözesan-Caritasdirektoren der Bistümer Erfurt und Dresden Meißen, Bruno Heller (links) und Matthias Mitzscherlich, auf
der Pastorale.
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18. Oktober 2009. Die Pastorale sollte nach Meinung des Caritasdirektors für das Bistum Dresden-Meißen, Matthias Mitzscherlich,
fortgesetzt werden. Die Veranstaltung führe engagierte Menschen in den Gemeinden und Verbänden zusammen, die sich austauschten
und Ideen zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements sammelten, sagte Mitzscherlich zum Abschluss der dreitägigen Messe.
Die Pastorale 2009 mit dem Schwerpunktthema Caritas habe gezeigt, dass den Christen die sozialen Probleme "auf den Nägeln
brennen". Ebenso gehe es um die Zukunft der Gemeinden, die mehr und mehr unter dem Schwund leiden. Akteure in der Sozialarbeit
und in der Seelsorge müssten besonders bei "sozialräumlichen" Projekten zusammenarbeiten. Mitzscherlich dankte den Organisatoren
der Pastorale, die in den vergangenen zwei Jahren "hervorragende Vorbereitungsarbeit" geleistet hätten.
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Die Erde lieben: Erfurter Theologe Jürgen Manemann für eine Kultur der Hoffnung
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| Jürgen Manemann. |
18. Oktober 2009. Für eine Kultur der Hoffnung hat sich der Erfurter Theologe Jürgen Manemann ausgesprochen. Die Zukunft bedeute
mehr als die Verlängerung der Gegenwart, sondern sei auf die den Menschen überschreitende Dimension letzter Fragen gerichtet,
sagte Manemann in einem Referat auf der Pastorale. Der heute in der Gesellschaft favorisierte Optimismus sei in Wirklichkeit
ein Mangel an Informationen. Dem seien die biblischen Erinnerungsgeschichten entgegenzusetzen, die die Erfahrungen menschlicher
Existenz widerspiegeln. Manemann: Die tiefere Dimension des Lebens ist, die Erde so zu lieben, dass, wenn sie gefährdet ist,
alles verloren geht. Erst dann habe der Mensch ein Recht auf Auferstehung.
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| Kinderuni auf der Pastorale. |
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Philosophieren im Liegen: Kinderuni auf der Pastorale
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18. Oktober 2009. Am Tisch soll man gerade sitzen, das Messer gehört in die rechte Hand, und das Kompottschälchen wird nicht
ausgetrunken. Bei der Kinderuni auf der Pastorale zählen Tischsitten nicht - manch einer philosophiert im Liegen. Genau die
richtige Haltung, wenn man über komplizierte Dinge wie Freundschaften nachdenken muss. Jeder will einen Freund haben, sind
sich die Mädchen und Jungen einig. Freundschaften können aber auch zerbrechen, Streit gehört zum Leben. Wichtig ist, dass
man sich wieder vertragen, verzeihen und neu anfangen kann. Eine Lehrstunde auch für Erwachsene.
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Wendejahr 89: Der Glaubensmut hat Mauern niedergerissen
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| Der Bistumskinderchor gestaltete den Sonntagsgottesdienst zur Pastorale. |
18. Oktober 2009. Der Schmochtitzer Oratorianerpater Siegfried Foelz hat die Zuversicht und den Glaubensmut der Christen während
der Wende vor 20 Jahren gewürdigt. Ohne Kerzen und Gebete hätten die trennenden Mauern nicht niedergerissen werden können,
sagte Foelz im Sonntagsgottesdienst währen der Pastorale. Das persönliche Glaubensbekenntnis habe den Menschen im Herbst 1989
die Kraft gegeben, einer "überlegenen Macht" Widerstand zu leisten. Im Letzten sei die Sehnsucht nach Freiheit auch Ausdruck
der Sehnsucht nach Gott. Der Gottesdienst mit der Schmochtitzer Pfarrgemeinde gehörte zu den Höhepunkten der Pastorale. Musikalisch
gestaltet wurde er vom Bistumskinderchor des Bistums Dresden-Meißen, an dem sich auch Kinder aus Pfarreien des Bistums Görlitz
beteiligen.
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Würde Jesus heute twittern? Der Bibelbus auf der Pastorale
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| Der Bibelbus möchte besonders junge Menschen erreichen. |
18. Oktober 2009. "Wie hoch ist das Gehalt eines Jüngers?" und: "Würde Jesus heute twittern?" steht am Fahrzeug geschrieben.
Der Bibelbus will mit seiner Botschaft besonders junge Menschen erreichen. Seit über zehn Jahren fährt er landauf landab,
um die Frohe Botschaft in einer weitgehend nicht christlichen Umwelt unter die Leute zu bringen. Unlängst war er auch in Rumänien
unterwegs - die Mitarbeiter berichteteten auf der Pastorale von ihren Erlebnissen.
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Soziale Manieren? Nicht für Arbeitslose in Deutschland
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| Menschen zweiter Klasse? Die Teilnehmer der Pastorale bekamen ein Gespür dafür, was es bedeutet, arbeitslos zu sein. |
17. Oktober 2009. Die Teilnehmer des Workshops "Erwerbslose - die unbekannten Wesen der Gemeinde" staunten nicht schlecht:
An der Eingangstür werden sie von einem Wärter abgefangen. "Warten Sie bis sie dran sind", sagt der mit barschem Ton. Dann
müssen die "Arbeitslosen" verschiedene Formulare ausfüllen. Wenn nicht alles stimmt, wird das Geld gekürzt. Soziale Manieren
für eine bessere Gesellschaft? Keine Spur. Die Betroffenen müssen Fragen beantworten, die weit ins Persönliche gehen. Das
alles ist kein Horrorszenario, bestätigt Andrea Fiedler vom Diözesancaritasverband des Bistums Dresden-Meißen, sondern Alltag
für tausende Hartz-IV-Empfänger. Der Gang zur Arbeitsagentur gerät für sie zum regelmäßigen Spießrutenlauf. Die Folgen sind
dramatisch: Irgendwann fühlt man sich nicht mehr als vollwertiger Mensch. Dass diese Menschen auch die besondere Zuwendung
christlicher Gemeinden brauchen, wollte der Workshop verdeutlichen. Gerade hier suchen die Betroffenen ein Zuhause, Menschen,
mit denen sie sprechen können, Hilfe, die die Arbeitsagenturen nicht geben können. "Dies ist auch das Anliegen des Caritas-Jahresthemas",
so Andrea Fiedler. Jeder Mensch besitze eine Würde, egal in welcher Lebenssituation er sich befindet.
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Kirche muss zu "diakonischem Handeln" zurückkehren
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17. Oktober 2009. "Wenn Kirche überleben will, muss sie zum diakonischen Handeln zurückkehren", sagt Mechthild Gatter vom
Diözesancaritasverband für das Bistum Dresden-Meißen in einem Workshop zum "Sozialraum". Diakonisches Handeln sei Handeln
im Sinne Jesu, der sich in besonderer Weise den Menschen am Rande der Gesellschaft zugewandt habe. In der Intention des Zweiten
Vatikanischen Konzils, müssen sich Kirche und Gemeinden wieder stärker "der Freude und Hoffnung, der Trauer und Angst der
Menschen von heute" zuwenden, besonders der Armen und Bedrängten, betonte Gatter. In den sozialräumlichen Projekten gebe es
viele Anknüpfungspunkte mit der nicht christlichen Umwelt. Ziel sei es, dass die Betroffenen selbst zu Akteuren nachbarschaftlicher
Hilfe und Solidarität werden.
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| Menschen mit Behinderungen des St-Johannes-Stiftes in Ershausen, Bistum Erfurt, führten ein Theaterstück auf, das an die 93
Euthanasieopfer der Einrichtung während der NS-Zeit erinnern sollte.
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Erwachsenenkatechese: Die Kinder segnen, die Erwachsenen unterrichten
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17. Oktober 2009. Zu einem stärkeren Bemühen in der Erwachsenenkatechese hat der Pallotinerpater Hubertus Lenz bei der Pastorale
aufgerufen. Das Glaubenswissen in den Gemeinden gehe in erschreckender Weise verloren. Dies müsse in neuen Konzepten und in
der Zusammenarbeit aller Akteure in der Seelsorge aufgegriffen werden. Der Pater ist seit 25 Jahren in der Erwachsenenbildung
tätig. Lenz: "Machen wir es wie die Afrikaner, die uns sagen: ,Früher haben wir es wie ihr gemacht: Wir haben die Kinder unterrichtet
und die Erwachsenen gesegnet, heute machen wir es wie Jesus. Wir segnen die Kinder und unterrichten die Erwachsenen.'"
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Bischof Wanke: Auf die geistigen Bewegungen in der Gesellschaft reagieren
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| Bischöfe im Gespräch mit der Gesellschaft. |
17. Oktober 2009. Der Erfurter Bischof Joachim Wanke hat die Christen dazu ermutigt, "auf die geistigen Bewegungen" in der
Gesellschaft zu reagieren. Daraus ergäben sich Anknüpfungspunkte für die christlichen Gemeinden. Christen müssten darauf achten,
wo es "gemeinsame Fragestellungen" gibt, sagte Wanke. Auch unter den Nichtchristen herrsche "Altruismus und Solidarität".
Die Gemeinden seien teilweise auf einem guten Weg, "zum Ferment in der Gesellschaft" zu werden. Die Bischöfe Joachim Reinelt,
Dresden-Meißen, Konrad Zdarsa, Görlitz, und Joachim Wanke, nahmen an einem Gespräch mit Politikern sowie Vertretern aus Kultur
und Wirtschaft teil.
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Sachsens-Anhalts Wirtschaftsminister: Kirche muss existentielle Fragen stellen
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17. Oktober 2009. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haselhoff (CDU) hat die christlichen Kirchen dazu aufgerufen,
das gesellschaftliche Vertrauen während der Wende 1989 zurückzugewinnen. Christen hätten maßgeblich die Verfassungen in den
neuen Bundesländern mitgestaltet, sagte Haselhoff auf der Pastorale in Schmochtitz. Im "operativen Tagesgeschäft" seien christliche
Überzeugungen heute kaum noch wahrnehmbar, beklagte der Minister. Kirche habe nur eine Chance, wenn es auch eine "Multiplikatorenpastoral"
gebe. In der Gesellschaft müsse sie wieder die "existenziellen Fragen" wie die nach dem "Sinn des Lebens" und des Todes stellen.
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Caritas in der Öffentlichkeit - Familienrallye in Görlitz
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17. Oktober 2009. Unter dem Motto "Alles rollt" findet seit sechs Jahren in Görlitz die Familienrallye statt. Dabei präsentieren
sich die Einrichtungen der Caritas der Stadt Görlitz auf dem Wilhelmsplatz. An jedem Stand können die Teilnehmer Punkte sammeln,
am Ende wird der Sieger ermittelt. "Dabei geht es nicht um Schnelligkeit, sondern einfach ums Mitamachen", erläutert Mitinitiator
Matthias Fritsche. Für den Mitarbeiter der Görlitzer Bahnhofsmission die ideale Gelegenheit, Caritas in der Öffentlichkeit
bekannt zu machen. "Inzwischen beteiligen sich auch immer mehr Familien, die Kirche und Caritas nicht kennen", weiß Matthias
Fritsche.
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Christliche Politiker beklagen mangelnde Unterstützung durch die Kirche
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| Christliche Politiker aus dem Bistum Görlitz. Von links: Die Görlitzer Stadträtin Gabi Kretschmer, der Cottbuser Bürgermeister
Holger Kelch und die Brandenburger Landtagsabgeordnete aus Lübbenau, Roswitha Schier (alle CDU).
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17. Oktober 2009. Eine mangelnde Unterstützung durch die Kirche haben christliche Politiker auf der Pastorale beklagt. Kirchliche
Amtsträger seien "sehr zögerlich", wenn es darum ginge, die Frauen und Männer, die sich in der Politik engagieren, zu stärken, sagte
die Görlitzer Stadträtin Gabi Kretschmer (CDU). Kretschmer erinnerte an die besondere Aufmerksamkeit der Kapläne und Pfarrer
für die Gemeinden in der DDR-Zeit, in der Christen in der Auseinandersetzung mit dem Staat viel Unterstützung erfahren haben.
Kretschmer: "Junge Menschen werden durch die Kirche nicht mehr zur Gestaltung der Gesellschaft ermutigt"
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Der Cottbuser Bürgermeister Holger Kelch (CDU) rief dazu auf, die pastorale Arbeit so zu gestalten, dass Politik besonders
in der Jugendarbeit vorkomme. Politiker zum Beispiel zu "Jugendabenden" einzuladen, sei die Voraussetzung dafür, dass sich
junge Menschen für politische Vorgänge interessieren und ihren Einfluss in der Gesellschaft geltend machen wollen.
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Junge Menschen zum politischen Engagement ermutigen
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Die Brandenburger Landtagsabgeordnete Roswitha Schier (CDU) plädierte dafür, christliche Werte stärker in die Gesellschaft
zu tragen. Das erfordere auch den Mut der jüngeren Generation. Politischen Einfluss könne man nicht "aus der zweiten Reihe"
gewinnen. Junge Menschen rief Schier dazu auf, "für die Parlamente" zu kandidieren, auch wenn es im politischen Leben Rückschläge
geben kann. Pfarrer und Gemeindeleiter sollten wie während der Wende die Christen zum gesellschaftlichen Engagement ermutigen.
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Missionarische Konzepte brauchen die Caritas
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| Professor Udo Schmälzle. |
16. Oktober 2009. Eine stärkere Zusammenarbeit von Caritas und Pastoral hat der emeritierte Münsteraner Religionspädagoge
Udo Schmälzle gefordert. Bei missionarischen Konzepten müsse der "diakonische Dienst der Kirche", im Boot sein, sagte Schmälzle
auf einem Forum der Pastorale. Die "Katakombenkirche" der Antike haben sich vor allem durch ihren sozialen Dienst profilieren
können. Lebensräumliche Projekte seien heute "Teil einer Wurzelbehandlung laufender Entsolidarisierungsprozesse", betonte
der Franziskanerpater. Für die Kirche gelte es in einer Gesellschaft, die an "den Folgen des Gottesverlustes" zu leiden habe,
Flagge zu zeigen. Der Gottesverlust der Moderne habe dazu geführt, dass aus dem "Nächsten" ein "Gegenmensch" geworden sei.
Die Pfarrgemeinde könne heute aus ihrem christlichen Anspruch heraus karitativ tätig werden. Schmälzle: "Sie kann sich öffnen
auch gegen den Verlust etablierter Strukturen"
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Der Magdeburger Caritasdirektor Bernhard Brantzen wies auf die Notwendigkeit der Akzeptanz "fremd erscheinender Lebensformen
hin". Dass es Jugendliche gebe, "die noch nie erlebt haben, dass ihre Eltern arbeiten, ist für die meisten von uns unvorstellbar."
Die sorgsame Beobachtung dieser Lebenslagen sei die Voraussetzung für solidarisches Handeln. Der Görlitzer Caritasdirektor
hob die Bedeutung der Caritas in der Öffentlichkeit hervor. Der Verband genieße mit seiner Arbeit höchstes Ansehen. Der Seelsorgeamtsleiter
des Bistums Magdeburg, Ulrich Lieb, informierte über missionarische Konzepte der Gemeindeverbünde seiner Diözese, in denen
die karitativen Dienste einen hohen Stellenwert einnehmen.
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Der Weg nach innen - das Konzept der Werteimagination
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16. Oktober 2009. "Als junger Priester habe ich mich gefragt, wie ich die Herzen der Menschen erreichen kann", sagt der Hallesche
Franziskanerpater Wolfgang Schönberg. Über die Logotherapie und anderen Ausbildungen kam er zur so genannten Werteimagination,
die Vorstellung von Bildern, die im Zusammenhang mit Begriffen, dem eigenen Leben oder der Bibel stehen - mehr als eine psychotherapeutische
Therapie, sondern möglicher Zugang zur geistigen Basis eines Menschen. Bei der Pastorale hat Wolfgang Schönberg das Konzept
mit Mitstreitern vorgestellt. Imagination zielt auf die Erfahrung. Religion ist nicht nur ein "Fürwahrhalten" von Glaubenssätzen,
sondern berühre das Herz.
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Ressourcen aus der Familiengeschichte - Kraft aus der Wurzel
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16. Oktober 2009. Wer ist mein Opa, mein Onkel oder ein noch entfernterer Verwandter? Und wo ich stehe selbst im Ensemble
einer Familie, die mich prägt. Fähigkeiten von Familienmitgliedern, auch wenn sie längst gestorben sind, übertragen sich auf
die nächsten Generationen. Der Blick über die Zeiten hinweg schärft die Sicht für die eigenen Stärken und Schwächen. Familiengeschichte,
so Dr. Hansi-Christiane Merkel und Dr. Ludmilla Leider, kann somit zur Kraftquelle für das eigene Leben werden.
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Zwischenruf: Die Vielfalt des Kleinen
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16. Oktober 2009. Mittagszeit, Punkt 12. In der Kirche des Bischof-Benno-Hauses wird zu einer "Stillen Zeit" eingeladen. Ein
Pfarrer hat auf dem Altar ein Segelboot aus Holzklötzchen aufgebaut. Darum gruppiert stehen kleinere Figuren, die aus der
Entfernung nicht näher zu erkennen sind. Und genau darauf zielt der Geistliche ab.
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"Wir dürfen nicht nur auf das Große achten. Das überlagert manchmal den Blick für das Kleine", sagt er, und räumt das Segelschiff
beiseite. Auf einmal wird ein Matrose sichtbar, ein Häuschen. Das Bild gefällt mir. Es beschreibt treffend das Einmalige dieser
Pastorale. Denn ihre Stärke liegt zweifelsfrei im Detail. Es ist die Vielfalt des Kleinen, die den Charme dieser "Messe für
Pastoral in der Diaspora" ausmacht. Da gibt es den Workshop zur "Offenen Gemeinde". Aus verschiedenen Bistümern, aus Görlitz,
Berlin, Erfurt und Dresden sitzen hier Teilnehmerinnen und Teilnehmer, tauschen sich aus, sprechen über ihre Erfahrungen,
diskutieren, wie Gemeinde ein Treffpunkt für Menschen werden kann, die zwar im Einzugsgebiet leben, aber schon längst den
Kontakt zur Pfarrei verloren haben.
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Bei "Jonglage als Selbstreflexion und Verkündigung" stehen Frauen und Männer, jung und alt im Kreis, werfen und fangen Bälle
und versuchen, bei zunehmendem Stress ruhig weiter zu atmen und fest stehenzubleiben. Einen Seminarraum weiter spricht Professor
Hans Joachim Meyer, langjähriger Präsident des deutschen Katholikenrats, mit einer Gruppe Interessierter über "Das Ehrenamt
in Kirche und Gesellschaft". Bei Kartoffelbrei und Gemüsebratlingen erzählt am Mittagstisch ein älterer Herr von seinen Meditationsangeboten
in den Aachener Carolusthermen. Die Stimmung erinnert an ein Ferienlager.
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Es ist die besondere Atmosphäre des Neugierigen, des Interessierten, des Offenen, des Neues-Kennenlernens, des Ideen-Entwickelns,
die diese Pastorale wieder zu etwas ganz besonderem macht. Es ist diese Mischung aus laut und leise, aus bunt und besinnlich,
aus groß und klein, die aus vielen kleinen Steinchen hier in der Abgeschiedenheit des Bischof-Benno-Hauses ein buntes, farbenprächtiges
Mosaik bildet. Michael Baudisch
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"Ich bin dann mal weg" - Caritas-Wallfahrt als Stärkung der Dienstgemeinschaft
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16. Oktober 2009. Durchs idyllische Schlaubetal in Brandenburg zur Wallfahrtskirche nach Neuzelle führt die Caritas-Mitarbeiterwallfahrt
des Bistums Görlitz. In zwei Tagen sind die Pilger rund 35 Kilometer unterwegs - übernachten in einer einfachen Unterkunft,
singen und beten zusammen, nehmen sich Zeit für Gott. André Schneider, Abteilungsleiter Kinder- und Jugendhilfe, sieht darin
besonders eine Stärkung der Dienstgemeinschaft. "Es gibt Kollegen, die man sonst ,nur' von der Arbeit kennt. Nach der Wallfahrt
sieht man sie ganz anders." Die Caritas-Mitarbeiterwallfahrt sei nicht nur eine Stärkung im Glauben, sondern führe die Mitarbeiter
zu einer Gemeinschaft zusammen.
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Rentner haben niemals Zeit - Der Ruhestand als pastorale Aufgabe
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| Dr. Siegfried Foelz. |
16. Oktober 2009. "Ich dachte, dass ich in meinem Ruhestand Zeit habe die Bücher zu lesen, die ich noch nicht gelesen habe",
sagt Dr. Siegried Foelz. Aber weit gefehlt. Die Oratorianer des heiligen Philipp Neri haben als "Rentner" im Bischof-Benno-Haus
gut zu tun, wie Foelz versichert. Der "Ruhestand als pastorale Chance" war der Titel eines Workshops, den er mit seinem Mitbruder
Dr. Michael Ullrich leitete. Mancher "Ruhestandswunsch" sei vielleicht ein wenig anders gewesen. Aber man bleibe mit den Menschen
in Kontakt und mit dem, was sie bewegt. Siegfried Foelz: "Ruhestand ist nicht nur eine pastorale Chance, sondern vor allem
eine Lebenschance". Dies gelte, in das Leben der Kirche einzubringen.
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Neuanfang ist möglich - Seminare für Trennungssituationen im Bistum Dresden-Meißen
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| Trennungen lassen sich überwinden - während des Workshops in Schmochtitz. |
16. Oktober 2009. Manch einer steht plötzlich vor dem Scherbenhaufen seines Lebens. Und der Blick zurück fällt schwer. "Wenn
Wege sich trennen ." heißt ein Seminarangebot der Ehe- Familien- und Lebensberatung (EFL) im Bistum Dresden-Meißen, das auf
der Pastorale vorgestellt wurde. Es bietet vor allem Hilfe zur Bewältigung der schwierigen Lebenssituation, erläutert Katharina
Leis von der EFL. Dabei kämen die Frauen und Männer mit den unterschiedlichsten Erwartungen: Hoffnung auf positive Erkenntnisse,
Hilfe zur Bewältigung durch Erfahrung anderer, oder "Bin ich in der Kirche noch geduldet?" Wichtig sei, so Katharina Leis,
sich an seine eigene Situation heranzutasten und neuen Lebensmut zu schöpfen.
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Hans Joachim Meyer: Ehrenamt in Kirche und Gesellschaft stärken
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16. Oktober 2009. Der langjährige Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Hans-Joachim Meyer, hat zu
einer Stärkung des Ehrenamtes in Kirche und Gesellschaft aufgerufen. Ehrenamt erscheine heute als ein Begriff, der "nicht
mehr ganz von dieser Welt zu sein scheint." Wer jedoch heute bereit sei, ein Ehrenamt zu übernehmen, tue etwas gegen die Individualisieruung,
"gegen die Zerfaserung und die Atomisierung" in der Gesellschaft, betonte Meyer in seinem Eröffnungsreferat zur Pastorale.
Weil katholische Christen vom Glauben überzeugt seien, engagierten sie sich in der Gesellschaft und für andere. Dem Christen
könne der Zustand in der Gesellschaft nicht gleichgültig sein. Gleichzeitig rief Meyer dazu auf, persönliche Verantwortung
dafür zu übernehmen, "was man als seine Sache ansieht". Kirche könne nur bestehen, wenn auch das Ehrenamt von Laien verantwortungsvoll
ausgefüllt werden könne. In den Gemeinden dürfe es "keine Angst vor dem Engagement der Laien geben."
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Bischof Reinelt: Wirtschaft verantwortungsvoll gestalten
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| Bischof Joachim Reinelt. |
15. Oktober 2009. Eine verantwortliche Gestaltung des Wirtschaftslebens hat der Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Joachim
Reinelt, gefordert. Die wirtschaftliche Entwicklung benötige im Sinne der Enzyklika "Caritas in veritate" eine Weltordnung,
die Fehlentwicklungen erkenne und korrigiere, sagte Reinelt zur Eröffnung der Zweiten Pastorale im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz.
Der Bischof forderte eine "Ökonomie der Liebe", ohne die es keine wirkliche soziale Verantwortung gebe. Die Entwicklung der
Caritas in Deutschland bezeichnete der Bischof als "einzigartig positiv". Dies gebe Anlass zu Optimismus auch im Hinblick
auf die kirchliche Präsenz in der Gesellschaft.
Die Enzyjllika "Caritas in veritate" nehme besonders in den Blick, "was dem Menschen heute fehlt", betonte der Vorsitzende
des Caritasverbandes im Bistum Dresden-Meißen, Prälat Hellmut Puschmann. Vielen Menschen vermissten vor allem Gerechtigkeit.
Die Caritas-Kampagne "Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft" sei deshalb so erfolgreich, weil viele ein Gespür dafür
entwickelten, was in der Gesellschaft nicht in Ordnung sei, betonte Puschmann. Für die soziale Arbeit stehen "ungelöste Probleme"
an, wie die Situation von Langzeitarbeitslosen, Alleinerziehende oder Migranten. Wichtig sei es, Menschen zu befähigen, mit
den sozialen Problemen in der Gesellschaft umgehen zu können.
Freiheit und Gerechtigkeit seien entscheidende Begriffe für das Gemeinwohl, sagte der frühere Präsident des Zentralkomitees
der deutschen Katholiken (ZdK). Freiheit scheine es aber nur für die Starken und Reichen zu geben. Freiheit und Gerechtigkeit
sei jedoch wieder ein "notwendiges Thema" in der Gesellschaft. Dies gelte es aber immer neu zu gestalten. Es gehe um Haltungen
und Grundsätze, die es verantwortungsvoll einzuüben gilt.
Der Präsident des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, Monsignore Georg Austen, forderte wirtschaftliche Gerechtigkeit
und Verantwortung besonders für die Länder der Dritten Welt. Die "Option für die Armen" müsse weiterhin Anliegen der christlichen
Kirchen bleiben.
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| Das Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz |
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Der Gastgeber der Pastorale: Das Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz
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15. Oktober 2009. Für den Ortsunkundigen ist es schwer zu finden, aber wer einmal hier war, wird wiederkommen. Wie bei der
ersten Pastorale 2006 ist auch diesmal das Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz, das Bildungshaus des Bistums Dresden-Meißen,
Gastgeber der Pastorale. Bildung zum Leben - unter diesem Leitsatz bietet das Bischof-Benno-Haus das ganze Jahr über vielfältige Veranstaltungen an. "Leben" bedeutet
dabei mehr als die Bewältigung der beruflichen, familiären und alltäglichen Angelegenheiten. Es heißt: Fragen nach dem Woher
und dem Wohin, nach dem Sinn unseres Lebens.
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Spiritualität der Caritas ist Thema bei der Pastorale
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15. Oktober 2009. Die Verschärfung der Situation auf dem sozialen Markt lässt viele Akteure in der Caritas-Arbeit wieder verstärkt
nach dem "christlichen Profil" fragen. Aber auch die nicht christlichen Mitarbeiter und Klienten in den Diensten und Einrichtungen
interessieren sich zunehmend für spirituelle Fragen. Unter dem Motto "Wer sich menschlicher Not stellt, wird offener für Gott"
wird sich ein Workshop am 16. Oktober um 14 Uhr im Werkraum Anregungen zum Thema Spiritualität der Caritas geben.
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| Wie der Caritasverband Oberlausitz präsentierten sich zahlreiche Einrichtungen und Verbände auf der Pastorale. |
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Caritas erwartet wichtigen Impuls
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15. Oktober 2009. Einen wichtigen Impuls vor allem für die ehrenamtliche Arbeit erwartet der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen von
der "Pastorale". Besonders in sozialen Brennpunkten müssten Pastoral und Caritas künftig stärker zusammenarbeiten, sagt Mechthild
Gatter, Referentin für Gemeindecaritas im Bistum Dresden-Meißen. Ziel müsse es sein, dass die Betroffenen selbst zu Akteuren
sozialer Arbeit in ihren Lebensräumen werden. "Dabei haben wir auch die Chance, Kirche in der Gesellschaft präsent zu machen",
ist Mechthild Gatter überzeugt. Kirche und Caritas müssten zudem stärker für das ehrenamtliche Engagement in den Gemeinden
werben.
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Hinweis: Workshop "Entdecke die Möglichkeiten - Diakonie im Lebensraum", Samstag, 17. Oktober 2009, Seminarraum 1
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Pastorale wird im Bischof-Benno-Haus eröffnet
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15. Oktober 2009. Es ist soweit: Am Donnerstagabend (15. Oktober) beginnt im Bischof-Benno-Haus in Schmochtitz die zweite "Pastorale. Messe
für Pastoral in der Diaspora". Bei Vorträgen, Foren und Workshops werden die Teilnehmer bis Sonntagabend (18. Oktober) unter
dem Leitwort "Glauben bezeugen - Gesellschaft gestalten" über pastorale Bedürfnisse und Chancen in Ostdeutschland nachdenken.
Auf dem Programm stehen außerdem Gottesdienste, kulturelle sowie für Kinder und Familien geeignete Veranstaltungen.
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Viel Prominenz auf der Pastorale
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| Hans-Joachim Meyer. |
15. Oktober 2009. Kirchliche und gesellschaftliche Promis geben sich bei der Pastorale in Schmochtitz die Klinke in die Hand. Neben den mehreren
hundert Teilnehmern werden ostdeutsche Diözesanbischöfe sowie Hans Joachim Meyer, langjähriger Präsident des Zentralkomitees
der deutschen Katholiken (ZdK), Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, sowie
Reiner Haseloff (CDU), Wirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt, erwartet. Hans Joachim Meyer wird am Freitag, 16. Oktober 2009
über das "Ehrenamt in Kirche und Gesellschaft" sprechen".
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Von Konstantinopel nach Schmochtitz
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| Erzbischof Robert Zollitzsch. |
15. Oktober 2009. Dass die "theologische Luft, die vor 1600 Jahren durch die Gassen Konstantinopels wehte, heute Sie in Schmochtitz bewegt",
wünschte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitzsch, den Veranstaltern und Teilnehmern
der Zweiten Pastorale. Das Christentum in der modernen Welt stehe vor große Herausforderungen. Deshalb sei es wichtig, sich
zusammenzufinden und gemeinsame Ideen zu entwickeln, um die "Botschaft Christi in der Sprache und in den Worten zu bringen",
die die Menschen verstehen.
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